Der Hobbit, das Kinderbuch des bekannten Autors J. R. R. Tolkien knüpft inhaltlich an die Saga um den „Herrn der Ringe“ an, ist aber dennoch vollkommen unterschiedlich von diesem. Die Zusammenhänge sind zwar klar erkennbar, doch ist der Hobbit eher ein Buch für kleinere Kinder gewesen. Dennoch wurde bereits am 18.12.2007 bekannt, dass der Hobbit als zweiteiliger Film in die Kinos kommen soll. Beginn der Dreharbeiten soll 2010 sein, der erste Teil soll bereits ein Jahr später in die Kinos kommen.
Die Produktion für das Fantasy-Epos in zwei Teilen sollen Peter Jackson und Fran Walsh, seine Frau übernehmen. Als Regisseur wird Guillermo del Toro gehandelt, ein Mexikaner. Bereits 2008 wurde die Vorproduktion begonnen, der bekannte Harry-Potter-Star Daniel Radcliffe, der lange als Star für den Bilbo Beutlin galt, hat jedoch gerade abgesagt. Diese Rolle sei nichts für ihn.
Die Umsetzung des Buches im Film
Grundsätzlich wollen die Produzenten und der Regisseur zwei Teile für den Film anvisieren. Dabei sollen im ersten Teil von „Der Hobbit“ vorrangig die Geschehnisse behandelt werden, die auch im gleichnamigen Kinderbuch erscheinen. Im zweiten Teil will man dann die Verbindung zur Trilogie „Der Herr der Ringe“ herstellen.
Schwierig wird die Umsetzung der Handlung, da viele Ereignisse zwar während der Zeit passieren, als „Der Hobbit“ spielt, in dem Buch aber kaum Erwähnung finden. Lediglich in den Textfragmenten von J. R. R. Tolkien können diese Handlungen nachgelesen werden. Diese Fragmente wurden als zwölfteiliger Band unter dem Namen „The History of Middle-Earth“ veröffentlicht.
Der Hobbit selbst zeigt lediglich auf, wie die Hauptperson, Bilbo Beutlin, einen Schatz sucht. In den Textfragmenten ist jedoch zusätzlich die Rede von Suarons Aufstieg. Ebenfalls wird hier über das Aufeinandertreffen von Saruman, Gandalf und Galadriel berichtet. Sie treffen sich im Weißen Rat. Zusätzlich gibt es die erste Begegnung zwischen Aragorn und Arwen.
Dabei werden jedoch all diese zusätzlichen, aber wichtigen Ereignisse von J. R. R. Tolkien nur sehr kurz angerissen, für die Produzenten, den Regisseur und die Drehbuchautoren hingegen wird es äußerst schwierig, diese Storys umzusetzen. Sie müssen selbst sehr viel in die Handlung hinein interpretieren, die künstlerische Freiheit kommt dabei mit Sicherheit nicht zu kurz. Denn die Entfernung von der Vorlage, also dem Buch, ist doch enorm.
Alte Helden kommen zurück?
Da die genauen Abläufe der Handlungen aus dem Buch „Der Hobbit“ nicht hervorgehen und viel dort hinein interpretiert werden kann, ergeben sich jedoch auch zahlreiche Möglichkeiten für die Produzenten und Drehbuchautoren. So können alte Helden, die bereits aus der Trilogie „Herr der Ringe“ bekannt sind, im Film auftreten. Obwohl das Buch lediglich die Akteure Bilbo Beutlin, Gandalf, Elrond und Gollum vorstellt, könnten im Film auch Charaktere, wie Frodo, Galadriel, Saruman oder Aragorn auftreten.
Durch die Aufnahme der Helden aus der „Herr der Ringe“ Trilogie wird es zudem möglich, die alten Schauspieler erneut zu verpflichten. Andy Serkis, der den Gollum spielte und Ian McKellen, der den Gandalf verkörperte, haben bereits zugesagt, dass sie auch beim Film „Der Hobbit“ gerne wieder mitspielen würden. Durch den Einsatz der bekannten Stars wird die Verbindung zwischen „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ noch besser hergestellt. Fans dürfte es in jedem Fall freuen, auf alte Bekannte in Mittelerde zu treffen.
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